1. Bürgermeister: Karl Hörmann

Karl Hörmann
Karl Hörmann

Karl Hörmann wurde am 29.10.1962 von Max und Theresia Hörmann geboren. Als viertes von sechs Kindern lernte er schon frühzeitig soziale Verantwortung. Er wuchs in Dinkelscherben auf, besuchte dort die Grundschule und anschliessend das Gymnasium in Neusäß, wo er auch sein Abitur machte.

Bereits in jungen Jahren begann er mit dem Musizieren bei der Musikvereinigung Dinkelscherben, zuerst im gemeinsamen Trommlerzug, dann als Klarinettist und Saxophonist. Ein zweiter Eckpfeiler seiner Freizeitgestaltung war die Leichtathletik bei der LG Reischenau-Zusamtal mit dem Schwerpunkt auf längeren Laufstrecken bis hin zum Marathon und Triathlon.

Mit 17 Jahren absolvierte er die Fach-Übungsleiterausbildung für Leichtathletik und leitete dann über 10 Jahre verschiedene Schülergruppen. Er bekleidete auch das Amt, des stellvertretenden Abteilungsleiters, des Sportabzeichenprüfers und des Statistikers für die Leichtathleten.

Nach dem Abitur leistete Karl Hörmann seine Wehrpflicht als Gebirgsjäger in Mittenwald ab. Im Juli 1981 nahm er das Studium der Wirtschaftsmathematik an der Albert-Einstein-Universität in Ulm auf. Er finanzierte sich dieses Studium durch regelmäßige Hilfstätigkeiten am Bau, Nachhilfe und als studentische Hilfskraft am Hochschulsportbüro in Ulm. Seine sportlichen Ambitionen auf eine Teilnahme am Ironman-Triathlon in Hawai wurden 1987 durch eine Knieoperation jäh beendet.

Die Liebe verschlug ihn nach Muttershofen, wo er im Mai 1989 Doris Süß, die Tochter von Josef und Viktoria Süß, heiratete.

Nach seinem Studium, das ihm den Titel Diplomwirtschaftsmathematiker (Dipl. math. oec.) einbrachte, begann er seine berufliche Laufbahn beim Weltbild Verlag. Der Weg vom Controller zum Abteilungsleiter Controlling dauerte nur wenig mehr als ein Jahr. In dieser Position prägte er über lange Jahre mit seinen Mitarbeitern die Informationsströme in dem schnell wachsenden Unternehmen. Weltbild ist mit 1,6 Mrd Euro Konzernumsatz eines der großen Unternehmen in Augsburg und befindet sich im Besitz der katholischen Kirche. Im Mai 1994 erblickte seine Tochter Felicitas das Licht der Welt.

Politisch trat Karl Hörmann erstmals bei der Kommunalwahl 1996 als Kandidat der CSM Gablingen in Erscheinung. Bei der Wahl 2002 wurde er als Hoffnungsträger der CSM in den Gemeinderat gewählt.

Ab 1997 engagierte er sich auch bei den Wirtschaftsjunioren Augsburg insbesondere mit den Umfragen zum Wirtschaftsraum Augsburg und als stellvertretender Projektgruppenleiter für den Bereich Stadtmarketing.

Im Jahr 1997 schließlich verlegte er auch seine musikalische Heimat von Dinkelscherben nach Gablingen und ist seitdem aktiv beim Musikverein Gablingen.

Der plötzliche Tod seiner Frau im April 1999 markierte einen tiefen Einschnitt in seinem Leben. In dieser schweren Zeit standen und stehen ihm noch immer seine Schwiegereltern bei und die Freude über seine talentierte Tochter half ihm über manche dunkle Stunde hinweg. Beruflich veränderte Karl Hörmann sich Ende 2003 innerhalb der Verlagsgruppe Weltbild zum Datenmanager mit den Schwerpunkten Zusammenspiel von verschiedenen EDV-Systemen und deren inhaltliche Richtigkeit, Strukturierung von Daten und Informationen, sowie die Abwicklung von Sonderprojekten für den kaufmännischen Geschäftsführer. Im Herbst 2005 gab er bekannt, sich um die Nachfolge von Pius Kaiser als Bürgermeister von Gablingen zu bewerben, worin er mit der einstimmigen Nominierung durch die CSM im September 2007 bestätigt wurde.

Zu den herausragenden Eigenschaften von Karl Hörmann zählt neben seiner unerschütterlichen Ruhe auch die schnelle und sichere Beurteilung von komplexen Sachverhalten. Konstruktive Kritik lässt er umgehend in seine pragmatische und lösungsorientierte Handlungsweise einfließen. Zuverlässigkeit und Ausdauer bei der Erledigung seiner Aufgaben sind für ihn selbstverständlich. Christliche Grundwerte verbunden mit aufrichtigem Glauben prägen seine Vorgehensweise.

Seine Heimatverbundenheit zeigt sich auch bei seinem Engagement in verschiedenen örtlichen Vereinen, wo er ohne viel Aufheben seine Fähigkeiten einbringt.

Nach oben